Andreas Lohmüller

Immobilien Investor

Vermögenssteuer auf Immobilien: Meine 3-Säulen-Strategie zur echten Vermögenssicherung

Teil 2
Wie gehe ich also ganz konkret mit der Unsicherheit um? Nicht mit Panik, sondern mit Qualität und einer klaren Strategie. Mein Ansatz beruht auf drei Säulen, die jedes Portfolio wetterfest machen.

Säule 1: Liquidität vor Amortisation

Das größte Risiko bei einer möglichen Vermögenssteuer auf Immobilien ist nicht der Wertverlust, sondern die Zahlungsunfähigkeit. Eine Steuer müsste aus den laufenden Erträgen bezahlt werden.

Das bedeutet: Ihr Cashflow ist Ihre Lebensversicherung. Ich achte bei jedem Ankauf penibel darauf, dass die Mieteinnahmen nicht nur die Bankrate decken, sondern einen komfortablen Puffer für Instandhaltung, Leerstand und eben auch für mögliche steuerliche Änderungen bieten.

Wer „auf Kante näht” und jeden Euro sofort wieder entnimmt oder zu hoch tilgt, wird bei Steuererhöhungen nervös. Wer Puffer hat, schläft ruhig. Ein positiver Cashflow gibt Ihnen die Freiheit, auch in schwierigen Zeiten handlungsfähig zu bleiben. Er ist das Polster, das unvorhergesehene Ausgaben abfedert und Ihnen den Rücken freihält. Ohne ausreichende Liquidität wird jede kleine Erschütterung zur Existenzbedrohung. Deshalb kalkuliere ich konservativ.

Säule 2: Substanz entscheidet

Gesetze können sich ändern. Währungen können schwanken. Aber der Staat kann Ihnen nicht den inneren, physischen Wert eines Steines nehmen.

Ein gut saniertes Haus in einer Region mit wirtschaftlicher Stabilität und Zuzug (wie wir es hier in Südhessen und dem Rhein-Main-Gebiet erleben) bleibt ein begehrtes Gut. Menschen müssen wohnen.

Echte Vermögenssicherung funktioniert nur über physische Qualität, nicht über Papierwerte. Ein solides Gebäude an einem attraktiven Standort wird immer gefragt sein. Qualität setzt sich durch. Wer in Substanz investiert, schafft bleibende Werte, die nicht von heute auf morgen verschwinden. Es ist ein Investment in die Realwirtschaft, nicht in virtuelle Blasen. Deshalb investiere ich lieber in neue Fenster und Dächer als in komplizierte Finanzprodukte.

Säule 3: Partnerschaft und Diversifikation

Niemand weiß, was die Zukunft bringt. Deshalb ist es riskant, als Einzelkämpfer alles auf eine Karte zu setzen. In meinen Co-Investment-Modellen verteilen wir das Risiko auf mehrere Schultern und oft auch auf mehrere Objekte.

Wir investieren nicht in ein einziges, klumpiges Luxusobjekt, sondern bauen breite Portfolios mit solidem, bezahlbarem Wohnraum auf. Gemeinsam sind wir stärker. Durch die Bündelung von Ressourcen können wir größere und stabilere Projekte realisieren, die einem Einzelnen oft verschlossen bleiben. Diversifikation ist der Schlüssel zur Risikominimierung.

Und: Wenn ein Objekt mal schwächelt oder von einer neuen Regelung härter getroffen wird, fangen die anderen es auf. Das ist die Stärke eines gut strukturierten Portfolios.

Die Macht der Geschichte: Warum Panik unbegründet ist

Wenn wir in die Vergangenheit blicken, sehen wir ein klares Muster: Immobilien haben in Deutschland über Jahrhunderte hinweg Krisen, Kriege, Währungsreformen und unterschiedlichste politische Systeme überstanden.

Sie waren oft der Anker, der Familienvermögen über Generationen gerettet hat. Selbst in Zeiten von Hyperinflation oder staatlichen Zwangshypotheken (wie dem Lastenausgleich nach dem Zweiten Weltkrieg) behielten Immobilien ihren inneren Wert. Wer damals Sachwerte besaß, stand am Ende meist besser da als diejenigen, die auf Geldwerte setzten.

Die Angst vor einer Enteignung durch Steuern übersieht zudem einen entscheidenden volkswirtschaftlichen Faktor: Der Staat braucht private Investoren. Der Wohnraummangel in Deutschland ist massiv. Der Staat allein kann diese Aufgabe niemals stemmen. Er ist auf privates Kapital angewiesen, um Wohnraum zu schaffen und zu erhalten. Eine strangulierende Besteuerung, die Investitionen unrentabel macht, würde den Wohnungsmarkt kollabieren lassen. Das ist politisch kaum durchsetzbar. Deshalb sind Panikszenarien oft weit von der realpolitischen Wahrscheinlichkeit entfernt.

Es ist also klüger, sich auf das zu konzentrieren, was wir kontrollieren können: Die Qualität unseres Portfolios. Statt Energie in die Angst vor theoretischen Szenarien zu stecken, sollten wir sie in die Optimierung unserer Bestände investieren. Energetische Sanierung, Mieterbindung, Kostenoptimierung – das sind die Hebel, die wir in der Hand haben.

Wer seine Hausaufgaben macht, muss sich vor keiner Steuerreform fürchten, denn er agiert aus einer Position der Stärke heraus …

Fazit: Agieren statt reagieren

Lassen Sie sich nicht verrückt machen. Ein Blick in die Geschichtsbücher beruhigt: Gute Sachwerte haben Währungsreformen, Kriege, Hyperinflation und verschiedenste Steuersysteme überdauert. Immobilien sind das Gedächtnis der Wirtschaft.

Die einzig richtige Antwort auf die möglicherweise drohende Vermögenssteuer bei Immobilien ist nicht Flucht, sondern Exzellenz.

Kaufen Sie gute Objekte. Managen Sie sie professionell. Sorgen Sie für Liquidität. Dann ist Ihr Vermögen nicht nur eine Zahl auf dem Papier, die der Staat durchstreichen kann, sondern eine Festung.

Lassen Sie sich nicht von der Tagespolitik treiben, sondern verfolgen Sie eine langfristige Strategie. Wer Qualität kauft und seine Hausaufgaben macht, muss sich vor keiner Steuerreform fürchten. Handeln Sie besonnen, informiert und mit Weitblick. Das ist der Weg des erfolgreichen Immobilieninvestors, den Sie und ich gemeinsam gerne bestreiten können!

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