Andreas Lohmüller

Immobilien Investor

Haus finanzieren ohne Eigenkapital: Die 100.000-Euro-Frage & warum Ihr Mut entscheidet

Teil 1

„Immobilien? Dafür bin ich nicht reich genug.“ Diesen Satz höre ich fast wöchentlich, besonders wenn es um eine Hausfinanzierung ohne Eigenkapital geht. Es ist der hartnäckigste und schädlichste Mythos in der Welt der Finanzen. Dieser Artikel beweist Ihnen, dass Ihr Kontostand nicht die Eintrittskarte ist. Es ist Ihr Immobilien-Mindset. 

Wir werden die drei größten Ausreden demontieren und Ihnen zeigen, wie Sie den ersten, entscheidenden Schritt machen – selbst wenn Sie denken, es sei unmöglich.

Die bequeme Ausrede: Warum wir uns selbst im Weg stehen

Die Vorstellung, man bräuchte sechsstellige Summen auf dem Girokonto, um überhaupt nur an den Start gehen zu dürfen, ist eine bequeme Ausrede. Bequem, weil sie uns davon abhält, uns unseren eigentlichen Ängsten zu stellen: der Angst vor dem Unbekannten, der Angst vor Verantwortung, der Angst vor dem ersten, entscheidenden Schritt aus der Komfortzone. Es ist einfacher zu sagen „Ich kann nicht”, als sich einzugestehen: „Ich traue mich nicht.”

Ich habe in meiner Karriere Menschen kennengelernt, die mit 100.000 Euro verfügbarem Startkapital jahrelang an der Seitenlinie standen und vor lauter Zögern und „Was-wäre-wenn”-Szenarien nie einen einzigen Deal gemacht haben. Ihr Geld wurde von der Inflation langsam aufgefressen. Und das obwohl sie ein Haus finanzieren wollten, Eigenkapital hin oder her.

Ich habe andere gesehen, die mit 5.000 Euro, einer klugen Idee und unbändigem Willen gestartet sind – und heute ein beachtliches, Cashflow-positives Portfolio besitzen. Was sagt uns das? Ihr Kontostand ist nicht die Eintrittskarte. Es ist Ihre Entschlossenheit, Wege zu finden, anstatt Ausreden zu suchen.

Andreas Lohmüller klärt über die Mythen des Eigenkapital zur Hausfinanzierung auf.

Mythos 1: „Mir fehlt das Eigenkapital.”

Das ist der Klassiker. Natürlich, eine Hausfinanzierung ohne Eigenkapital funktioniert selten, und wer etwas anderes verspricht, ist unseriös. Aber die Vorstellung, man müsse 20 % des Kaufpreises bar auf den Tisch legen, ist eine veraltete Faustregel aus einer anderen Zeit. Die Realität ist viel flexibler. Es gibt unzählige Wege, die Eigenkapital-Hürde zu meistern:

01
Intelligente Finanzierungsmodelle:
Viele Banken finanzieren bei exzellenter Bonität und einem soliden, Cashflow-starken Objekt auch 100% des Kaufpreises, sodass Sie „nur” die Kaufnebenkosten (Grunderwerbsteuer, Notar, Makler) tragen müssen. Das ist beim Thema Eigenkapital für eine Immobilie in Hessen nicht anders als im Rest Deutschlands.
02
Private Darlehen:
Ein Darlehen innerhalb der Familie oder von einem guten Freund, sauber und professionell vertraglich aufgesetzt und zu einem fairen Zins, kann eine klassische Win-Win-Situation sein.
03
„Muskelhypothek”:
Sie sind handwerklich begabt oder haben ein gutes Netzwerk an Handwerkern? Eigenleistung bei der Sanierung wird von vielen Banken als eine Form von Eigenkapital fürs Haus anerkannt und kann den entscheidenden Unterschied machen.
04
Partnerschaften:
Das ist der größte Hebel von allen. Suchen Sie sich einen Partner, der das Kapital hat, während Sie die Arbeit, die Recherche, die „Stiefel auf dem Boden” und das Management übernehmen. Eine faire Aufteilung des Gewinns macht solche Modelle im Rahmen einer Immobilien-Partnerschaft für beide Seiten extrem attraktiv.

Mythos 2: „Ich kenne mich nicht aus.”

Wissen ist entscheidend, keine Frage. Das gilt auch beim Thema Haus finanzieren, mit oder ohne Eigenkapital. Aber Sie müssen nicht erst zum wandelnden Immobilien-Lexikon werden, bevor Sie Ihren ersten Schritt machen. Die wirklich wertvollen Lektionen lernen Sie nicht in teuren Seminaren, sondern in der Praxis.

01
Fokus statt Masse:
Werden Sie zum unangefochtenen Experten für EINEN Stadtteil in Ihrer Region. Nicht für ganz Deutschland. Kennen Sie dort die Mietpreise, die Nachfrage, die geplanten Infrastrukturprojekte, die "weichen" Faktoren. Dieses tiefe Wissen ist mehr wert als jedes oberflächliche Buchwissen. Gerne unterstütze ich Sie hierbei umfassend.
02
Bauen Sie Ihr Team, bevor Sie es brauchen:
Sie müssen kein Steuerexperte sein, wenn Sie einen guten Steuerberater haben, der sich auf Immobilien spezialisiert hat. Sie müssen kein Baugutachter sein, wenn Sie einem erfahrenen Gutachter vertrauen. Ihr Job als Investor ist es, die richtigen Fragen zu stellen und die Antworten der Experten zu einem Gesamtbild zusammenzufügen.

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